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Als Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen bietet sich für Menschen mit Fehlsichtigkeit das Augenlasern an. Alljährlich entscheiden sich mehr als 100 000 Männer und Frauen in Deutschland, die an Kurz- und Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit leiden, für diese Behandlung. Um Nebenwirkungen auszuschließen ist eine Vorab-Beratung mit dem Augenmediziner ratsam. Im Falle von Kurzsichtigkeit sind Korrekturen durch Augenlaserbehandlungen bis minus acht Dioptrien möglich, bei Weitsichtigkeit bis plus drei Dioptrien. Mit einer Laser-Therapie lassen sich auch Verkrümmungen der Hornhaut, Astigmatismus genannt, behandeln. Voraussetzung ist, dass die Hornhaut dick genug für diesen Eingriff ist.
Laser Behandlungen werden in der Regel ambulant in einer Tagesklinik durchgeführt. Das Lasern selbst dauert nur einige Minuten, und ist mit leichter Betäubung schmerzfrei. Beim Lasern behandelt der Augenarzt die Hornhaut so, dass sich ihre Brechkraft ändert. Damit der Heilungsprozess der, durch die Strahlen verursachten Wunde entzündungsfrei verläuft, müssen die Operierten Augentropfen nehmen.
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